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Ein ganz normaler Arbeitstag in einer außergewöhnlichen Zeit

Auch in Krisenzeiten ist bei uns Arbeit Alltag. Unsere Hygienestandards und die unserer Partnerbetriebe waren schon immer sehr hoch, aber auch wir haben unsere Bemühungen verstärkt und unser Hygienekonzept erweitert. Aber sehen Sie selbst.

Ein großes DANKE geht an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Wann, wenn nicht jetzt, soll und muss Zusammenhalt großgeschrieben werden? Das weiß auch unser großartiges Team, auf das wir uns auch jetzt voll verlassen können. Danke!

Die gesamte Fleischbranche, in der auch unsere Angestellten beschäftigt sind, steht derzeit unter Beobachtung. Und das nicht gerade wohlwollend. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will im WDR-Radio eine „Politik der Null-Toleranz“, will „diesen Sumpf austrocknen“. Auslöser sind Corona-Ausbrüche in mehreren Schlachtbetrieben. Landesweit sollen 20.000 Menschen auf das Coronavirus getestet und ihre Wohnungen kontrolliert werden. Wir machen uns da keine Sorgen, denn wir haben schon vor Jahren ein tragfähiges Unterbringungskonzept mit hohen Hygiene- und Sozialstandards entwickelt, das nicht nur unsere Partner überzeugt, sondern auch jederzeit die kontrollierenden Behörden. 

Unsere Angestellten aus fast ganz Europa sind dezentral untergebracht. Sie leben in Wohngemeinschaften, arbeiten in denselben Schichten, teilen ihren Tagesrhythmus. Sie sind zum Teil seit mehr als fünfzehn Jahren bei uns angestellt, gehören zum Team, kennen sich untereinander, da passt jeder auf jeden auf, jeder nimmt auf den anderen Rücksicht. 

Selbstverständlich sind jetzt auch unsere Mitarbeiter auf SARS-CoV-2 getestet worden. Alle Tests sind negativ. Da alle vorbildlich auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten, sind wir weiterhin optimistisch.

Dieser Zusammenhalt prägt unsere Arbeit. Auch und gerade in Krisenzeiten. Und auch wenn wir jetzt persönlichen Abstand voneinander halten müssen, stehen wir ganz eng zusammen. Danke!
 

Warum der Ponter Schlachthof Corona-frei ist

Artikel aus RP-Online vom 15. Mai 2020 · Autor Dirk Möwius
 

Ein Blick in den Ponter Schlachthof. Hygiene ist dort von Grund auf ein wichtiges Thema. An den Arbeitsplatz geht es nur in Kleidung, die das Unternehmen zur Verfügung stellt und die dort gewaschen wird. Man muss durch Hygieneschleusen, die Hände waschen und desinfizieren. Foto: Matthias Sosnierz, Essen

Beata Grabowska: „Ich lebe fünf Jahre hier und fühle mich sehr wohl.“ Foto: Ja/Norbert Prümen (nop)

Maria Imlintz, Stefani Küch, Petra Manten und Tomczak in der Wohnküche der Gemeinschaftswohnung. Foto: Ja/Norbert Prümen (nop)

Die ehemalige Apotheke in Walbeck wurde vor der Vermietung komplett bedarfsgerecht umgebaut. Foto: Ja/Norbert Prümen (nop)

Fiebermessen ist Pflicht. Auch der Besucher darf wie jeder Mitarbeiter erst aufs Gelände, wenn die Temperatur erfasst worden ist. Die Personalien werden aufgenommen, die Hände desinfiziert. Am Tor stehen die wichtigsten Hinweise zum Verhalten in Corona-Zeiten – dreisprachig, auf Deutsch, Polnisch und Rumänisch. Denn ein großer Teil der Mitarbeiter, die in den Hallen des Schlachthofs Manten in Pont arbeiten, kommt aus den osteuropäischen Ländern. Sie übernehmen das Schlachten, Zerlegen, Verpacken. Sie sind Mitarbeiter der S.u.K. Service GmbH Geldern.

Petra Manten ist die Geschäftsleiterin der S. u. K., ihr Mann Heiner Manten führt die Geschäfte der Heinrich Manten Qualitätsfleisch vom Niederrhein GmbH & Co. KG. Eigentümer des vom Großvater in Geldern gegründeten Unternehmens sind neben ihm sein Bruder Peter Franz Manten und dessen Söhne. Es liegen aufregende Tage hinter Familie Manten und dem ganzen Unternehmen. Eigentlich nicht eine Phase, in der man sich viel Zeit für Journalistenfragen nimmt. Doch mit den Äußerungen von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist für ihn das Fass übergelaufen.

Der Minister hatte am Dienstag eine „Null-Toleranz-Politik“ gegenüber Missständen in der Fleischindustrie angekündigt. „Egal, wer Schlachthofbetreiber ist. Wir müssen jetzt diesen Sumpf austrocknen“, so Laumann wörtlich. Ohne jegliche Differenzierung zwischen den Betrieben und ihren Formen. Das will Heiner Manten nicht auf sich sitzen lassen, auch im Sinne anderer gut arbeitender Betriebe.

Schon früh erkannte man in Pont, dass Corona eine Bedrohung sein könnte. „Doch so ein Betrieb ist nicht für eine Pandemie gebaut“, sagt Heiner Manten. Im Pausenraum sind oft 180 Personen, wollen etwas essen und ihre Zigarette rauchen. Tische wurden verlagert, der Raucherbereich wurde vergrößert. „Bei der Arbeit am Band muss alles Hand in Hand gehen, da ist es schwierig, auf einzelne Mitarbeiter zu verzichten. Doch unsere Vorarbeiter haben so manchen Spagat gemacht, damit wir die Pausenzeiten entzerren konnten“, berichtet Petra Manten.

Hygiene ist von Grund auf ein wichtiges Thema im Schlachthof. An den Arbeitsplatz geht es nur in Kleidung, die das Unternehmen zur Verfügung stellt und die dort gewaschen wird. Man muss durch Hygieneschleusen, die Hände waschen und desinfizieren. Die Räume werden jeden Tag desinfiziert. Das alles ist Standard auch ohne Corona. Die Qualitätssicherungsabteilung wacht über die Prozesse. Mit Corona gab es einen Einstellungsstopp. Detlef Küch von der S. u. K. Service: „Es gab plötzlich so viele Bewerbungen wie noch nie. Klar, in Italien und anderen Ländern gab es auf einmal keine Arbeit mehr. Es waren unsere rumänischen und polnischen Mitarbeiter, die diese Entwicklung früh mitbekamen und uns darauf aufmerksam machten.“

Maßnahmen, die gefruchtet haben. Die Belegschaft wurde in der vergangenen Woche durch das Kreisgesundheitsamt komplett getestet. Das Land hatte angeordnet, alle Beschäftigten der Schlachthöfe in NRW auf das Coronavirus zu testen, nachdem in einem Westfleisch-Betrieb in Coesfeld eine hohe Zahl von Infektionen entdeckt worden war. In Pont wurden 424 Proben genommen. Alle sind negativ. Manten ist Corona-frei.

Warum sind es fast nur Polen und Rumänen, die im Schlachthof in er Produktion arbeiten? An der Bezahlung kann es nicht liegen, verrät ein Blick in die Unterlagen. Die Beträge liegen deutlich über dem Mindestlohn. „Wer in Deutschland möchte eine Lehre als Metzger machen?“, fragt Petra Manten.

Detlef Küch erinnert an die Geschichte: „Lange gab es bei uns Haus- und Hofschlachtungen, in Geldern zudem drei Schlachthöfe, neben dem von Heinrich Manten noch Geenen am Bahnhof und Biesen in Hartefeld.“ Dazu kamen städtischen Schlachthöfe, etwa in Krefeld, Duisburg und Moers. Die „Kopfschlächter“ waren Freiberufler. „Damals wurde gutes Geld verdient“, sagt Detlef Küch. Doch unter dem Stichwort „Scheinselbstständigkeit“ wurde diese Struktur durch politischen Druck aufgelöst. Viele suchten sich dann andere Jobs. Als gleichzeitig die Produktion industrieller wurde und die Nachfrage stieg, fehlten die ausgebildeten Mitarbeiter. Zugleich wurde die Öffnung nach Osten gefördert. Detlef Küch: „Ich hatte gute Kontakte in die Länder, und so holten wir die neuen Kollegen zunächst aus Polen ins Land.“

Wer bei Manten arbeitet, ist kein Saisonarbeiter. Es geht um eine Dauerbeschäftigung, viele Mitarbeiter der S. u. K. sind schon länger als zehn Jahre dabei. „Hier werden Familien gegründet, die Kinder gehen hier zur Schule. Wir haben auch Kinder der Mitarbeiter als Auszubildende“, sagt Petra Manten. Knapp 200 der 330 Mitarbeiter wohnen in Werkswohnungen. Etwa 30 Prozent der Belegschaft sind übrigens weiblich. Stefanie Küch von S. u. K. Service: „Es gibt bei uns keine Sammelunterkünfte. Wir haben 54 Wohnungen, in denen fünf bis sechs Personen zusammenleben. Der Trend geht zu Einzelzimmern, aber es gibt auch Doppelzimmer. Die Wohnungen sind in Geldern und seinen Ortschaften und in Issum – über die Region verteilt, oft in zentralen Lagen. „Wir wollten verhindern, dass es an einzelnen Stellen zu einer Konzentration und möglichen Brennpunkten kommt“, sagt Petra Manten. Stefanie Küch ergänzt: „Dabei wohnen die meisten nicht anders als ihre deutschen Nachbarn.“

Auch die Unterbringung der Mitarbeiter wurde jetzt geprüft. Beanstandungen gab es keine. Stefanie Küch berichtet schmunzelnd: „Der Mitarbeiter des Kreises sagte uns nach der ersten Besichtigung, wir sollten ihm nicht nur die Vorzeigewohnungen zeigen, sondern auch die schwierigen Fälle. Dabei war gerade das aus unserer Sicht eine der Wohnungen, in der wir noch ein paar Dinge machen müssen.“

„Schauen Sie sich in den Wohnungen um. Suchen Sie sich einfach aus, welche sie sehen wollen“, sagt Heiner Manten. Machen wir. Ortstermin in Walbeck, ganz zentral am Markt. Wir laufen durch zwei schöne Wohnungen, eine mit großer Dachterrasse. Einige der Bewohner schlafen, sie waren auf Nachtschicht. Tomczak und Beata erzählen in der Wohnküche, in der jeder seinen eigenen Kühlschrank hat, dass sie sich super wohl fühlen. „Das ist ein Stück Zuhause“, sagte Beata, die seit fünf Jahren bei Manten arbeitet.

Die Qualität der Wohnungen spielt eine große Rolle, schließlich will man die Mitarbeiter lange halten. Dazu gehört das Wohlfühlen. Wer neu ins Land oder zum Unternehmen kommt, wohnt die ersten Wochen in einem Willkommenshaus wie im Hotel, absolviert seine Schulungen, geht zum Gesundheitsamt, wird dabei unterstützt, in Deutschland heimisch zu werden. Danach geht es in die eigene Wohnung, möglichst mit Kollegen aus dem gleichen Bereich und der gleichen Schicht. „Wir würden gern noch mehr Wohnungen anbieten, doch es ist schwierig, etwas zu bekommen“, sagt Petra Manten. Verstärkt kaufe man deshalb selbst.

Auch bei der Stadt Geldern betont man, dass es nicht um die Mitarbeiter des Schlachthofs geht, wenn man von Problemhäusern in der Stadt spricht. Das sind im Gelderland wie auch in Emmerich im Regelfall niederländische Leiharbeitsfirmen, die ihre Mitarbeiter dort unterbringen und sie dann an die Arbeitsplätze auf der anderen Seite der Grenze fahren.“ Doch schnell, weiß man bei Manten aus Erfahrung, werden die Dinge vermischt und falsch wahrgenommen.

Heinrich Manten gründete 1950 das Unternehmen. Sein Vater war Viehhändler, sein Großvater auch. Der Schlachthof war zunächst an der Gelderstraße, in Nachbarschaft es heutigen Kinos. 1969 gab es den Umzug nach Pont. 1977 stieg Franz Peter Manten ein, zehn Jahre später Heiner Manten. Die Zahlen haben sich rasant geändert. Früher wurden 500 Schweine in der Woche geschlachtet, heute sind es über 20.000“, so Heiner Manten.

Neben der Justizvollzugsanstalt ist Manten der große Arbeitgeber in Pont. Ortsbürgermeister Rolf Pennings kennt Familie und Betrieb gut, lobt das soziale Engagement. Mit dem Produktionsbetrieb so nahe am Dorfkern gebe es schon mal Probleme wegen der Geruchsbelästigung. Aber bei Manten versuchen man immer sofort, die Ursachen zu finden und das Problem zu lösen. Er räumt ein, auch Bedenken gehabt zu haben, als ein Haus mitten im Dorf gegenüber der Kirche für die Mitarbeiter umgebaut wurde. „Aber das war völlig unberechtigt, es funktioniert bestens.“ Eine andere, etwas jüngere Gruppe sei schon mal etwas lauter. Doch auch dort kümmere sich Manten bestens. „Es ist gut, dass wir die Familie Manten hier haben“, erklärt Pennings.

Was bleibt von diesen Tagen? „Wir haben immer Höhen und Tiefen erlebt, auch große Krisen wie BSE überstanden. Aber diese heftigen Attacken durch Minister Laumann haben mich persönlich tief getroffen“, sagt Heiner Manetn, der überlegt, Ministerpräsident Armin Laschet deswegen anzuschreiben. „So etwas kann man sich doch nicht gefallen lassen.“ Manten sei ein Familienbetrieb im besten Sinne. „Das kann man nur mit viel Herzblut machen“, sagt Detlef Küch. Petra Manten ist es wichtig, den Mitbürgern mögliche Sorgen zu nehmen. „Vor uns braucht niemand Angst zu haben“, sagt sie.

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Alle Testergebnisse sind negativ

Artikel aus Niederrhein Nachrichten Online vom 15. Mai 2020 · Autorin Andrea Kempkens

Stefanie Küch (l.) und Petra Manten sind erleichtert, dass kein Mitarbeiter positiv auf Covid 19 getestet wurde. NN-Foto: ak

Nach den gehäuften Corona-Infektionen unter Mitarbeitern von Schlachthöfen, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche landesweite Tests auf das Coronavirus in fleischverarbeitenden Betrieben angeordnet. Im Kreis Kleve wurden die Covid-19-Tests in zwei Schlachtbetrieben durchgeführt, insgesamt 456 Mitarbeiter wurden getestet. Seit heute, 15. Mai, 11.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt die vollständigen Testergebnisse vor: Alle negativ!

Der überwiegende Teil der im Kreis Kleve getesteten Personen (424) arbeiten im Schlacht- und Zerlegebetrieb Heinrich Manten in Geldern-Pont. „Am vergangenen Freitagabend haben wir erfahren, dass alle unsere Mitarbeiter auf Corona getestet werden sollen. Am Montagmorgen wurden dann die ersten Tests durchgeführt“, sagt Petra Manten, leitende Angestellte des Familienunternehmens. Kein Mitarbeiter habe die Durchführung des Tests verweigert. Parallel dazu überprüfte das Amt für Arbeitsschutz die Unterkünfte der Werksarbeiter auf die Einhaltung der Hygieneverordnungen, ebenso die Betriebsgebäude am Möhlendyck. Das Ergebnis: Es gibt nichts zu beanstanden. Die Unterkünfte sind so ausgestattet, dass Abstände und Hygienestandards eingehalten werden können.

Alle Mitarbeiter leben in Wohnungen und nicht in Sammelunterkünften. „Rund 200 unserer Mitarbeiter wohnen in unseren eigenen 54 Wohnungen, weitere 150 leben mit ihren Familien in Privatwohnungen“, erklärt Stefanie Küch, Personalleitung des Werkvertragsunternehmens S.u.K., Vertragspartner der Firma Manten. Gemeinsam mit Hausverwalterin Maria Imlintz haben Stefanie Küch und ihr Vater Detlef Küch, Bereichsleiter Produktion, am Dienstag und Donnerstag mit den Prüfern des Amtes für Arbeitsschutz alle 54 Wohnungen besucht. „Das Ergebnis war durchweg positiv. Tip-top, um die Prüfer zu zitieren“, freut sich Stefanie Küch.

Auch auf dem Betriebsgelände gab es keinerlei Beanstandungen. Als Unternehmen mit laufender Produktion während der Corona-Pandemie hatte die QS-Abteilung der Firma Manten schon Mitte März verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen. Neben einem Einstellungsstopp zum 16. März wurden Fieberkontrollen am Einlass eingeführt, zusätzliche Handdesinfektionsspender installiert, zusätzliche Reinigungen und Desinfektionen in häufig genutzten Bereichen beauftragt und den Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice ermöglicht, soweit der Arbeitsbereich es zulässt. „Zudem haben wir neue Pausenregelungen mit zeitlich versetzten Pausen eingeführt, um die Mindestabstände einzuhalten, und einen Pausenführer installiert, der auf die Einhaltung der Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen achtet“, sagt Detlef Küch. Für mögliche Quarantänefälle wurden spezielle Quarantänewohnungen eingerichtet und die entsprechende Versorgung organisiert. „39 Schlafplätze stehen in diesen Wohnungen zur Verfügung, die bis heute glücklicherweise noch nicht genutzt werden mussten“, sagt Stefanie Küch.

Die Nachricht, dass bislang kein Mitarbeiter positiv getestet wurde, hat für große Erleichterung bei der Firma Manten gesorgt, zumal es auch unter den 150 Mitarbeitern der Schwesterfirma Fleischmarkt Olpe kein positives Testergebnis gab. „Die letzte Woche war sehr hart für uns“, betont Petra Manten. „Man wird von der Öffentlichkeit leider schnell unter Generalverdacht gestellt. Jeder Schlachtbetrieb ist anders und geht anders mit der Situation um.“ Das kann Detlef Küch nur bestätigen. „Wir arbeiten seit Jahren daran, dass wir die Missstände, von denen oftmals berichtet wird, nicht haben. Trotzdem wird man leicht über einen Kamm geschert und regelrecht angefeindet.“ Die Zusammenarbeit mit den Behörden in den vergangenen Tagen sei dagegen sehr angenehm gewesen, betont Petra Manten, und auch die eigenen Mitarbeiter würden alles dafür tun, dass man diese spezielle Situation gut und möglichst unbeschadet übersteht: „Auch wenn wir ein großes Unternehmen sind, herrscht bei uns eine familiäre Atmosphäre. Wir ziehen alle an einem Strang und achten gegenseitig aufeinander“.

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Im grünen Bereich

Mit großer Freude übernahm unsere Mitarbeiterin Elke Weckwerth (Organisation und Wohnen) jetzt ihren neuen, flotten Transporter: ein Lasten-E-Bike.

Unsere Mitarbeiterwohnungen liegen verteilt in der örtlichen Umgebung. Um diese zu versorgen und zu pflegen, müssen jeden Tag viele Fahrten zwischen den einzelnen Standorten absolviert werden. Gerne haben wir daher die Idee von Elke Weckwerth aufgegriffen und unseren Fuhrpark um ein modernes Lasten-E-Bike erweitert. So kann unsere Wohnungsbeauftragte nicht nur mühelos ihre leichteren Transporte erledigen, sondern auch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Willkommen fühlen – Zuhause sein

Viele unserer Mitarbeiter nehmen einen weiten Weg auf sich, um unseren Betrieb mit ihrem Engagement und ihrer Arbeitskraft zu bereichern. Damit sie sich bei uns und in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen, haben wir den Plan gefasst, ein Willkommenshaus einzurichten.

Hier verbringen sie die ersten Wochen ihres Aufenthalts und können sich auf diese Weise mit dem unbekannten Umfeld und neuen Gesichtern vertraut machen, bevor sie entscheiden mit wem sie in eine feste Wohngemeinschaft ziehen.

Vor kurzem haben wir die Renovierungsarbeiten für diesen Wohlfühlort, in die wir viel Mühe, Schweiß und Herz gesteckt haben, vollendet. Das musste natürlich gebührend gewürdigt werden: Zusammen mit Handwerkern, Mitarbeitern, Freunden und Familie haben wir in entspannter Atmosphäre die Einweihung unseres Willkommenshauses gefeiert.

Gute Laune, angeregte Gespräche und das ein oder andere Kaltgetränk haben an diesem Abend nicht gefehlt und dafür gesorgt, dass nicht nur die neuen Bewohner des Hauses sich sofort zuhause gefühlt haben. In einer kleinen Führung durch das Gebäude haben sich alle mit den acht hellen, modern eingerichteten Zimmern, der Küche und dem großen, zum Grillen einladenden Garten vertraut gemacht, bevor man es sich mit selbstgemachten Speisen und kühlen Getränken im Gemeinschaftsraum und draußen bequem gemacht hat. Selbst als Regen eingesetzt und eine Regenrinne in Mitleidenschaft gezogen hat, tat das der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil! Mit viel Einfallsreichtum wurde sie kurzerhand durch das Feierabendbier abgestützt.

Schon an diesem ersten Abend hat das Willkommenshaus also seinen Zweck erfüllt: Es wurde gemeinsam gelacht, gegessen und man hat zusammengearbeitet. Der Grundstein für ein gutes Zusammenleben und -arbeiten ist damit gelegt.